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Wie lassen sich SAP-Inhalte in neue Sprachen übersetzen?

Dies ist ein Text innerhalb eines Div-Blocks.
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Die Expansion in neue Märkte eröffnet Unternehmen aus verschiedenen Branchen spannende Möglichkeiten. Doch wenn Teams für ihre täglichen Geschäftsprozesse auf SAP angewiesen sind, reicht es nicht aus, einfach ein paar Menüs zu übersetzen.

Von individuell angepassten Benutzeroberflächen bis hin zur technischen Fachterminologie: Die Übersetzung von SAP-Inhalten erfordert eine sorgfältige Planung, geeignete Tools und ein klares Verständnis dafür, welche Inhalte lokalisiert werden müssen.

Doch wo fängt man am besten an? Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Herausforderungen, Tools und Best Practices für eine effiziente SAP-Übersetzung.

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Warum ist die Übersetzung von SAP-Inhalten so komplex?

SAP-Systeme sind häufig auf die individuellen Geschäftsprozesse eines Unternehmens zugeschnitten. Das macht ihre Übersetzung anspruchsvoller, als es zunächst erscheinen mag.

Zwar stellt SAP Sprachpakete für Standardinhalte bereit, doch diese decken nicht immer alle Texte ab, die speziell für ein Unternehmen entwickelt oder angepasst wurden. Dazu gehören beispielsweise Rollenmenüs, Formulare, Tabelleneinträge, SAP-Fiori-Oberflächen und ABAP-Komponenten.

Fehlen präzise Übersetzungen, kann es für Mitarbeitende an verschiedenen Standorten schwierig werden, sich im System zurechtzufinden oder bestehende Arbeitsabläufe korrekt auszuführen.

Die erste Herausforderung besteht darin, genau zu bestimmen, welche Inhalte übersetzt werden müssen. Dieser als SAP Project Scoping bezeichnete Prozess umfasst die Analyse der Systembereiche, die in den jeweiligen Zielmärkten eingesetzt werden sollen, sowie die Auswahl der relevanten Übersetzungsobjekte.

Ein sorgfältiges Scoping vermeidet unnötigen Aufwand, ermöglicht eine genauere Kostenschätzung und schafft eine solide Grundlage für internationale SAP-Rollouts.

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SAP-Inhalte übersetzen: Tools und Best Practices

Ein erfolgreiches SAP-Übersetzungsprojekt beginnt lange vor der eigentlichen Übersetzung. Eine durchdachte Planung der Arbeitsabläufe, die Auswahl geeigneter Tools und eine einheitliche Terminologie können das Ergebnis maßgeblich beeinflussen.

Diese fünf Schritte helfen Ihnen dabei:

  1. Projektumfang festlegen: Ermitteln Sie, welche SAP-Module, Benutzeroberflächen und individuell angepassten Texte für die jeweiligen Zielmärkte übersetzt werden müssen;
  2. Vorhandene Sprachressourcen prüfen: Nutzen Sie Translation Memories (TM) und Terminologiedatenbanken, um bereits freigegebene Übersetzungen wiederzuverwenden, eine einheitliche Sprache sicherzustellen und doppelte Arbeit zu vermeiden;
  3. Geeignete Übersetzungstools auswählen: Prüfen Sie, welche Möglichkeiten die SAP-eigenen Lösungen bieten und ob für Ihre Systemumgebung zusätzliche Tools erforderlich sind;
  4. Inhalte übersetzen und prüfen: Kombinieren Sie geeignete Automatisierungslösungen mit professioneller linguistischer Prüfung und Terminologiemanagement, um sprachliche Präzision und Konsistenz über alle Sprachen hinweg zu gewährleisten;
  5. Vor dem Rollout validieren: Überprüfen Sie, ob die übersetzten Texte in der SAP-Umgebung korrekt dargestellt werden und funktionieren, bevor sie den Endanwendern zur Verfügung stehen.

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SAP Translation Hub vs. SE63: Wo liegt der Unterschied?

SAP bietet verschiedene Tools, die unterschiedliche Phasen des Übersetzungsprozesses unterstützen. Zwei davon sind besonders relevant: der SAP Translation Hub und die Transaktion SE63.

Tool Welche Funktionen bietet es?
SAP Translation Hub Liefert Übersetzungsvorschläge auf Basis vorhandener SAP-Sprachressourcen und maschineller Übersetzung.
SAP SE63 Ermöglicht den direkten Zugriff auf unterstützte Übersetzungsobjekte innerhalb von SAP-Systemen, darunter Kurztexte, Langtexte und Formulare.

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Beide Tools können Übersetzungsprozesse effizienter gestalten. Sie erfüllen jedoch unterschiedliche Aufgaben und decken möglicherweise nicht alle Anforderungen einer individuell angepassten SAP-Umgebung ab.

Daher können Unternehmen zusätzlich von spezialisierten Lösungen profitieren, die den Zugriff auf Übersetzungsobjekte erleichtern, Integrationen unterstützen und das Project Scoping vereinfachen.

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Wie lassen sich die Kosten für SAP-Übersetzungen optimieren?

Die Übersetzung großer Mengen an SAP-Inhalten kann mit erheblichem Aufwand verbunden sein, insbesondere wenn mehrere Sprachen oder individuell angepasste Systeme im Spiel sind.

Mit einigen bewährten Maßnahmen lassen sich die Kosten jedoch besser kontrollieren, ohne Abstriche bei der Qualität zu machen:

  • Nur relevante Inhalte übersetzen: Eine klare Definition des Projektumfangs verhindert, dass nicht benötigte Texte übersetzt werden;
  • Vorhandene Übersetzungen wiederverwenden: Einheitliche Terminologie und geeignete Sprachressourcen reduzieren wiederkehrende Aufgaben;
  • Gezielt automatisieren: Übersetzungstechnologie kann repetitive Tätigkeiten vereinfachen und Arbeitsabläufe effizienter gestalten;
  • Frühzeitig planen: Wer die Anforderungen vor einem internationalen Rollout definiert, verringert das Risiko unerwarteter Zusatzarbeiten und Verzögerungen.

Auch spezialisierte Tools können einen Unterschied machen. So hat t’works beispielsweise Erweiterungen für die SAP-Übersetzung entwickelt, die die Nutzung von Ressourcen aus dem SAP Translation Hub unterstützen, relevante Einträge in Customizing-Tabellen identifizieren und einzelne Schritte des Scoping-Prozesses vereinfachen.

In Kombination mit Konnektivitäts- und Automatisierungslösungen können diese Funktionen zu effizienteren mehrsprachigen Übersetzungsworkflows beitragen.

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SAP-Übersetzung in der Praxis: Das Beispiel d.velop

Wie sieht dieser Ansatz in der Unternehmenspraxis aus?

d.velop, ein IT-Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen, das sich auf die Digitalisierung von Geschäftsprozessen spezialisiert hat, stand vor der Aufgabe, individuell angepasste SAP-Inhalte vom Deutschen ins Englische zu übersetzen.

Als langjähriger Kunde von t’works setzte d.velop auf die SAP-Übersetzungsexpertise des Unternehmens, um eine passende Lösung für die eigenen Anforderungen zu finden.

Im Rahmen des Projekts kamen spezialisierte Tools zum Einsatz, die t’works gemeinsam mit der SAP-Übersetzungsberatung LUDECKE entwickelt hatte. Dadurch ließ sich der Übersetzungsprozess direkt innerhalb der SAP-Umgebung effizienter gestalten.

Das Beispiel verdeutlicht einen wichtigen Punkt: Für SAP-Übersetzungen gibt es keine Universallösung. Während bei einfacheren Projekten oft nur begrenzte Ressourcen erforderlich sind, profitieren individuell angepasste Systemumgebungen häufig von maßgeschneiderten Tools und professioneller Sprachkompetenz.

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Wann lohnt sich die Zusammenarbeit mit SAP-Übersetzungsexperten?

Die integrierten SAP-Tools bieten wertvolle Unterstützung. Bei komplexen Übersetzungsprojekten reicht Technologie allein jedoch häufig nicht aus.

Von der Identifizierung relevanter Übersetzungsobjekte über die Auswahl geeigneter Workflows bis hin zur Sicherstellung einer einheitlichen Terminologie: Erfahrene SAP-Sprachexperten helfen Unternehmen dabei, unnötige Komplexität zu vermeiden.

Als seit 2004 akkreditierter SAP Language Service Partner vereint t’works technisches Know-how, spezialisierte Übersetzungstools und sprachliche Expertise, um mehrsprachige SAP-Projekte erfolgreich zu unterstützen.

Ganz gleich, ob Sie einen SAP-Rollout in einem neuen Markt planen oder individuell angepasste SAP-Inhalte übersetzen möchten: Wenn Sie frühzeitig die richtigen Experten einbeziehen, können Sie Ihre Prozesse effizienter und besser planbar gestalten.

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