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So nutzen Sie Post-Editing maschineller Übersetzung in WordPress optimal

Dies ist ein Text innerhalb eines Div-Blocks.
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Eine Website in mehreren Sprachen kann den Zugang zu neuen Märkten erleichtern, Kundenbeziehungen stärken und die internationale Markenpräsenz konsistenter machen. Ist diese Entscheidung einmal getroffen, stellt sich jedoch schnell die nächste Frage: Wie sollte der Übersetzungsprozess konkret ablaufen?

Für viele Unternehmen, vor allem für solche, die WordPress nutzen, wirkt maschinelle Übersetzung zunächst wie der schnellste Weg. Sie kann große Mengen an Inhalten in kurzer Zeit übersetzen, und viele mehrsprachige Plugins machen den Prozess einfacher zu steuern. Doch Geschwindigkeit allein garantiert noch keine Klarheit, Genauigkeit oder Vertrauenswürdigkeit.

Genau hier kommt das Post-Editing maschineller Übersetzung ins Spiel.

Post-Editing maschineller Übersetzung, häufig auch als PEMT bezeichnet, kombiniert automatische Übersetzung mit fachlicher menschlicher Prüfung. Die Maschine erstellt eine erste Version. Anschließend prüft, bearbeitet und verbessert ein professioneller Sprachexperte den Text, damit er natürlich klingt, die richtige Terminologie verwendet und die gewünschte Botschaft in der jeweiligen Zielsprache vermittelt.

Was ist Post-Editing maschineller Übersetzung?

Post-Editing maschineller Übersetzung ist ein hybrider Übersetzungsworkflow. Dabei wird zunächst maschinelle Übersetzung eingesetzt, um einen ersten Entwurf zu erstellen. Danach kommt menschliche Expertise hinzu, um den finalen Text zu verfeinern.

Dieser Ansatz kann besonders nützlich sein für mehrsprachige Websites, Produktseiten, Wissensdatenbanken, Support-Inhalte und andere digitale Inhalte mit hohem Volumen. Unternehmen können damit schneller vorankommen als mit einem vollständig menschlichen Übersetzungsworkflow und gleichzeitig die Risiken vermeiden, die entstehen, wenn ungeprüfte maschinelle Übersetzungen veröffentlicht werden.

Wie intensiv die Bearbeitung ausfällt, hängt vom jeweiligen Inhalt ab. Manche Texte benötigen nur eine leichte Prüfung, um offensichtliche Fehler zu korrigieren und die Lesbarkeit zu verbessern. Andere brauchen eine umfassendere Bearbeitung, damit Tonalität, Terminologie, SEO und kulturelle Bedeutung stimmen.

Der wichtigste Punkt ist einfach: Maschinelle Übersetzung kann den Prozess unterstützen. Sie sollte aber nicht als fertiges Endprodukt behandelt werden, wenn Markenreputation, rechtliche Klarheit, Kundenvertrauen oder Conversion auf dem Spiel stehen.

Bereiten Sie Ihre Website vor, bevor die Übersetzung beginnt

Gutes Post-Editing beginnt, bevor der Text überhaupt bei der Übersetzung ankommt. Je klarer und konsistenter der Ausgangstext ist, desto einfacher lässt er sich übersetzen, prüfen und anpassen.

Bevor Sie eine mehrsprachige WordPress-Website erstellen, lohnt es sich, die vorhandenen Inhalte mit Blick auf internationale Zielgruppen zu überprüfen.

Achten Sie darauf:

  • Sätze zu vereinfachen, die stark von Humor, Redewendungen oder lokalen Anspielungen abhängen
  • Zentrale Unternehmensterminologie vorab zu definieren
  • Nicht mehrere unterschiedliche Begriffe für dasselbe Konzept zu verwenden
  • Zu prüfen, ob Beispiele, Bilder oder Calls-to-Action in allen Märkten funktionieren
  • Im Layout genügend Platz für Sprachen einzuplanen, die mehr Raum benötigen als der Ausgangstext;
  • Daten, Uhrzeiten, Währungen und Maßeinheiten klar und eindeutig zu schreiben.

Diese Vorbereitung ist Teil der Website-Lokalisierung. Dabei geht es nicht nur darum, Wörter zu übersetzen. Entscheidend ist, dass Inhalte für die jeweiligen Leser klar, relevant und passend wirken.

Auch visuelle Elemente spielen eine Rolle. Farben und Bilder können je nach Land oder Kultur unterschiedliche Assoziationen hervorrufen. Eine visuelle Entscheidung, die in einem Markt positiv wirkt, kann in einem anderen verwirrend, unpassend oder weniger überzeugend sein.

Terminologie ist ein weiterer wichtiger Schritt. Wenn Ihr Unternehmen bestimmte Produktnamen, Servicebegriffe oder markenspezifische Formulierungen verwendet, sollten diese vor Beginn der Übersetzung in einem Glossar gesammelt werden. So erhalten Übersetzer und Post-Editoren eine verlässliche Referenz und können mehrsprachige Inhalte auf der gesamten Website konsistent halten.

Mehrsprachige SEO sollte nicht erst am Ende berücksichtigt werden

Eine mehrsprachige Website sollte nicht entstehen, indem Keywords einfach Wort für Wort übersetzt werden. Menschen in verschiedenen Märkten suchen oft unterschiedlich, selbst wenn sie dasselbe Produkt oder dieselbe Dienstleistung meinen.

Deshalb sollte eine mehrsprachige SEO-Strategie bereits Teil der Planungsphase sein. Sie sollte nicht nur den sichtbaren Seitentext abdecken, sondern auch URLs, Title-Tags, Meta Descriptions, Alt-Texte für Bilder, interne Links und lokales Suchverhalten.

Ein Keyword, das auf Englisch gut funktioniert, ist zum Beispiel nicht unbedingt die Formulierung, die Kunden tatsächlich auf Deutsch, Französisch, Spanisch oder Portugiesisch verwenden. Suchgewohnheiten, Terminologie und bevorzugte Suchmaschinen können je nach Region variieren. Ein guter mehrsprachiger SEO-Workflow kombiniert lokale Keyword-Recherche mit sprachlicher Prüfung, damit übersetzte Seiten von der richtigen Zielgruppe gefunden und verstanden werden.

Wie WordPress-Plugins den Prozess unterstützen können

Bei WordPress-Websites können mehrsprachige Plugins den technischen Teil der Übersetzung deutlich vereinfachen. Sie helfen dabei, Sprachversionen zu verwalten, übersetzte Seiten miteinander zu verknüpfen, Strings zu organisieren und mehrsprachige SEO-Einstellungen zu unterstützen.

Es gibt verschiedene WordPress-Übersetzungsplugins. Welche Lösung am besten passt, hängt von der Website, dem Inhaltsvolumen, dem Budget und dem gewünschten Workflow ab.

Eine weit verbreitete Option ist WPML. Das Plugin unterstützt verschiedene Übersetzungsansätze, darunter automatische Übersetzung, menschliche Übersetzung und professionelle Übersetzungsdienstleistungen. Außerdem hilft es dabei, Elemente über klassische Seiten und Beiträge hinaus zu verwalten, etwa Menüs, Taxonomien, benutzerdefinierte Felder, Medien, WooCommerce-Inhalte und SEO-Metadaten.

Für E-Commerce-Websites kann das besonders hilfreich sein. Eine mehrsprachige Customer Journey endet nicht bei der Produktbeschreibung. Sie kann Kategorieseiten, Warenkorb, Checkout, Transaktions-E-Mails und Support-Seiten umfassen. Wenn nur ein Teil dieses Weges übersetzt ist, wirkt die Nutzererfahrung schnell unvollständig.

Trotzdem ist ein Plugin keine vollständige Sprachstrategie. Es kann den Workflow unterstützen, aber nicht alle sprachlichen, kulturellen oder kommerziellen Entscheidungen eigenständig treffen.

Wo menschliche Expertise den Unterschied macht

Die menschliche Prüfung verwandelt einen maschinell übersetzten Entwurf in Inhalte, die für echte Leser bereit sind.

Ein professioneller Sprachexperte kann prüfen, ob die Übersetzung:

  • Die ursprüngliche Bedeutung korrekt wiedergibt;
  • Die richtige Terminologie für die jeweilige Branche verwendet;
  • In der Zielsprache natürlich klingt;
  • Den Markenton konsistent beibehält;
  • Holprige oder missverständliche Formulierungen vermeidet;
  • Lokale kulturelle Erwartungen berücksichtigt;
  • SEO unterstützt, ohne erzwungen zu wirken.

Das ist wichtig, weil Website-Inhalte selten isoliert funktionieren. Sie beeinflussen, wie Kunden ein Produkt verstehen, Dienstleistungen vergleichen, Formulare ausfüllen, einer Marke vertrauen und Entscheidungen treffen.

Für sensiblere oder stärker spezialisierte Inhalte können Übersetzungsdienstleistungen von Anfang an die bessere Wahl sein. Für große Mengen strukturierter Website-Inhalte kann PEMT ein sinnvoller Mittelweg sein, wenn der Prozess sorgfältig gesteuert wird.

Wie t’works unterstützen kann

Bei t’works setzen wir Sprachtechnologie dort ein, wo sie einen echten Mehrwert bietet. Gleichzeitig behalten wir Qualität, Genauigkeit und die Zielgruppe immer im Blick.

Unsere Teams unterstützen Unternehmen dabei, mehrsprachige Inhalte für verschiedene Märkte vorzubereiten, zu übersetzen, zu prüfen und zu verwalten. Dazu können Terminologiearbeit, Post-Editing maschineller Übersetzung, Website-Lokalisierung, SEO-orientierte Übersetzung und Prüfung durch muttersprachliche Sprachexperten gehören.

Für Unternehmen, die WordPress und mehrsprachige Plugins wie WPML nutzen, können wir die sprachliche Seite des Workflows begleiten: von der Prüfung maschinell übersetzter Inhalte bis hin zur Sicherstellung, dass jede Sprachversion klar, konsistent und zweckmäßig ist.

Maschinelle Übersetzung kann mehrsprachiges Wachstum beschleunigen. Menschliche Expertise stellt sicher, dass dieses Tempo nicht auf Kosten von Bedeutung, Vertrauen oder Markenqualität geht.

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